Car2X-Safety: Wegbereiter zur kooperativen Verkehrssicherheit

Dr. Gunnar Koether
Leiter Entwicklung Fahrzeugsicherheit, Volkswagen

Die Europäische Union setzt das Ziel, innerhalb der nächsten Dekade die Anzahl der im Verkehr getöteten Personen zu halbieren. Diesem Ziel als Teil der Vision Zero hat  sich Volkswagen als Volumenhersteller im besonderem Maße verpflichtet. Neben der weiterhin wichtig bleibenden passiven Sicherheit gewinnt die aktive Sicherheit zunehmend an Bedeutung. Dazu ist auch eine intelligente Vernetzung von Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur erforderlich, um Gefahrensituationen  gesamtheitlich zu erfassen.

Volkswagen hat sich dazu entschieden, ab 2019 die erste Modellreihe serienmäßig mit pWLAN Kommunikationstechnologie auszurüsten und führt die ersten Car2X-Safety Funktionen der Lokalen Gefahrenwarnungen mit Behörden, Verkehrsministerien und Partnern der Automobil- und Verkehrsindustrie ein.

Durch die Car2X-Technologie werden Fahrzeuge zukünftig herstellerübergreifend untereinander kommunizieren können, um die Wirkung aktive Sicherheitssysteme mithilfe zusätzlicher Daten zu verbessern. Die Kommunikation bietet dabei eine Art 360°-Sensor, der auch um die Ecke schauen kann und eine Vielzahl an Daten allen Beteiligten im lokalen Umfeld bereitstellt.

Um diese Vision der kooperativen Sicherheit schon jetzt in die Realität zu überführen, wird die in zahlreichen Feldtests validierte pWLAN-Technologie verwendet, die durchgängig von vielen Fahrzeug- und Verkehrsinfrastrukturherstellern unterstützt wird.