Hightech trifft Handwerkskunst

Wolfgang Schanz
Leiter Sportwagenmanufaktur

Audi schlägt konsequent den Weg nachhaltiger Mobilität ein und treibt seine Elektrifizierungsstrategie voran. In Neckarsulm – schon bisher Schwerpunktstandort für Plug-in-Hybride – entsteht nun das erste reine E-Fahrzeug der Marke aus Deutschland: der Audi e-tron GT. Dafür hat die Sportwagenmanufaktur in den Böllinger Höfen, in der seit 2014 der R8 gebaut wird, die nötigen Weichen gestellt. 
Bereits in der Konzeption mit innovativen und flexiblen Prozessen angelegt, bietet die Kleinserienfertigung ideale Voraussetzungen für die Integration zwei technisch so unterschiedlicher Fahrzeuge auf einer konzernweit einzigartigen Montagelinie. Dabei ist nicht nur der Antrieb des neuen, elektrischen Gran Turismo nachhaltig: Ab Start der Serienproduktion stammt die Energieversorgung für die Böllinger Höfe aus regenerativen Quellen, zudem setzt Audi auf eine ressourcenschonende Fahrzeugfertigung. Erstmals wurden alle Montageabläufe rein virtuell, ohne physische Prototypen geplant. Automatisierte Anlagen und intelligente Technologien sorgen für höchste Präzision und Flexibilität. Wolfgang Schanz gibt Einblicke in das Zusammenspiel aus Smart Factory und traditioneller Handwerkskunst.