Level 2P als Enabler für Autonomes Fahren unter den Aspekten von Validierung und Absicherung

Christian Schumacher
Vice President für Programm-Management-Systeme

Auf dem Weg zum autonomen Fahren stellt insbesondere der als Rückfallebene nicht mehr zur Verfügung stehende Fahrer eine erhebliche Hürde dar. Für die Automotive-Branche stellt sich deshalb, unter Berücksichtigung der Marktgegebenheiten, die Frage wie dieser Sprung optimal zu meistern ist? Level 2P Systeme können hier einen Schlüssel zum Erfolg darstellen. Dem Fahrer bietet ein solches System einen signifikanten Mehrwert, mehr Sicherheit und Komfort dank höherem funktionalem Umfang. Den Herstellern und Zulieferer würde die in größerer Zahl auf der Straße im Einsatz befindlichen Level 2P Systeme die Möglichkeit bieten, die kritische Menge an Daten zu generieren, um eine effizientere Validierung und Absicherung höherer Automatisierungsgrade sicherzustellen. Hierbei muss man natürlich voraussetzen, dass modulare SW und HW entwickelt wird. Level 2P Systeme können dabei von zwei Seiten konzipiert werden. Einerseits als Premium Variante, die bereits von der Architektur Level 3 berücksichtigt und zukünftig mit Softwareupdates sowie eventuell nötigen zusätzlichen Sensoren den Schritt auf Level 3 realisieren. Auf der anderen Seite steht die Performance Variante mit einem stärkeren Wettbewerbsfokus, die eher auf herkömmliche heutigen ADAS Systemen basiert.  In diesem Vortrag wird vor allem auf die erste Variante und deren mögliche Auswirkung bei der Entwicklung des Autonomen Fahren eingegangen.