Vom ABS zum automatisierten Fahren – und wie Volkswagen Technik demokratisiert

Thomas Ulbrich
Mitglied des Markenvorstands Volkswagen, Geschäftsbereich „Technische Entwicklung”

Fahrerassistenzsysteme haben eine lange Geschichte – das erste elektronische ABS kam 1978 auf den Markt. Seitdem haben die Systeme eine rasante Entwicklung hinter sich. ESP, automatische Abstandstempomaten und Totwinkelwarner sind längst nicht mehr aus modernen Fahrzeugen wegzudenken. Und doch steht die größte Herausforderung erst vor uns: die Entwicklung hochautomatisiert fahrender Autos. Volkswagen wird hier seiner Historie und seiner DNA gerecht. Und wird diese Systeme noch im Lauf diesen Jahrzehnts im Volumensegment einsetzen und einer breiten Masse bezahlbar zur Verfügung stellen. Bereits 2007 etwa war Volkswagen der weltweit erste Hersteller, der einen automatischen Parklenkassistenten anbot. Für 312,89 Euro erreichte er schnell eine Einbaurate von über 90 Prozent. Eine rasante Software-Entwicklung und die Möglichkeit zu Over-the-Air-Updates wird es künftig möglich machen, dass Kunden bei Volkwagen nicht hohe vierstellige Eurobeträge für ihren digitalen Chauffeur zahlen müssen – sondern ihn einfach für einen Betrag von 7 Euro in der Stunde buchen.